Wohnen in der Zukunft
Trendforscher untersuchen Wohnverhalten. Die klassische Raumaufteilung von Wohnzimmer, Schlafstube und Küche ist nach einer Studie des Zukunftsinstituts nicht mehr zeitgemäß. Wie sieht es denn bei Ihnen zu Hause aus? Haben Sie sich bereits trendbewusst eine Wellness-Oase oder ein Home-Office eingerichtet?
Die Küche ist der zentrale Punkt der Wohnung.
Was sich auf jeder privaten Party bereits als selbstverständlich erwiesen hat, haben Trendforscher jetzt als zukünftige Wohnkultur erkannt: Die Küche ist das Kommunikationszentrum einer jeden Wohnung. Selbst wer nicht leidenschaftlich gern kocht, legt sich der Wohn-Studie “Living in the future” zufolge zunehmend teurere Küchen zu, sei es auch nur für repräsentative Zwecke.
Doch auch die anderen Wohnräume müssen zukünftig vielfältigen Ansprüchen genügen. So stehen Wellness und Selbstwirklichung in den eigenen vier Wänden ganz oben auf der Wunschliste der Bewohner. Getreu dem Motto “weniger ist mehr” geht der Trend weg von der Schrankwand hin zu flexiblen Einzelmöbeln. (Quelle: wdr.de)
Mobiles Wohnen in der Zukunft
Immer mehr Menschen müssen berufsbedingt häufig den Wohnort wechseln. In den kommenden Jahren soll dieser Trend noch weiter an Fahrt gewinnen. Manche Zukunftsforscher prognostizieren, dass schon bald fünf bis zehn Prozent der Deutschen so leben werden.
Zu Wasser: Hausboote für Designliebhaber
Floating Home, das schwimmende Zuhause in angesagtem Design, rundum mit unverbautem Seeblick.
Zu Land: Wohnmobile ohne Räder
Das Smarthouse, die ursprüngliche Idee stammt aus den USA. Die sollen wie eine Schnecke ihr Haus überall hin mitnehmen. Eigene Räder haben die Mobilien grundsätzlich nicht. Stattdessen werden sie per Kran auf einen Lkw geladen und als Schwertransport zum nächsten (Miet-)Grundstück – oder beispielsweise auf das Flachdach eines Hochhauses – transportiert; für Familien auch gestapelt oder ebenerdig erweiterbar. Der Wohncontainer kann in der Fläche als auch in der Höhe vergrößert werden.
In der Luft: das Rucksackhaus
Ein quadratischer Kasten hängt an einer Hauswand. Ein Kubus – so groß wie ein Zimmer – mit Stahlseilen an die Außenwand eines Hochhauses angehängt. An allen fünf freien Seiten sind Fenster eingearbeitet – also auch im Boden. Nur etwas für Schwindelfreie. Das Rucksackhaus muss zwar auch per Kran und Lkw transportiert werden, benötigt aber keinen Stellplatz und ist damit zunächst einmal mietfrei.
(Quelle: DasErste - Autor: Kristal Davidson >>)